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sicherheitssysteme:brand-t:historie_nebenmelderzentralen:bz_1008 [12.04.2021 15:54] wilbes |
sicherheitssysteme:brand-t:historie_nebenmelderzentralen:bz_1008 [03.03.2022 16:08] (aktuell) wilbes |
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======Historie der Brandmelderzentralen====== | ======Historie der Brandmelderzentralen====== | ||
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=====BZ 1008===== | =====BZ 1008===== | ||
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- | -Einsatz ab ca. 19xx- | + | -Einsatz ab ca. 1977 |
- | ===== Hierzu | + | {{: |
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+ | ====Bild der Brandmelderzentrale BZ 1008==== | ||
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+ | **__Hierzu noch einige technische Angaben von Thomas Stark (ST-BT / TER-FR): | ||
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+ | Die Zentrale war Takt und Adressen gesteuert. Vorgängerprinzip unseres heutigen Prozessors.\\ | ||
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+ | Die Einschübe von rechts nach links erläutert: | ||
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+ | **TA** Takt Generator | ||
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+ | **SA** Signaleinheit A | ||
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+ | **SB** Signaleinheit B | ||
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+ | **AST** Ansteuermodul (muss man sich vorstellen wie das heutige ENO Modul) | ||
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+ | **dann die Linientechnik: | ||
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+ | **ILD** Anschaltung für liniengespeiste GLT Melder (Fabr. TN), welche nach der Stromverstärkung arbeiten. | ||
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+ | **LB** Linienbaugruppe Anschaltung von manuellen Meldern, welche nach dem Stromschwächungsprinzip arbeiten. | ||
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+ | ** | ||
+ | __First Level Fehlersuche nach einem Überspannungsschaden(auf der SB ist die grüne LED aus):__** | ||
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+ | Der geschulte Techniker hatte immer einen Satz Leiterplatten auf dem Auto. | ||
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+ | Man löse die Arretierung der Leiterplatten(ein Lösen der Leiterplatten unter Spannung sorgte zuverlässig für deren Ableben). | ||
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+ | Im Inneren befand sich ein Spannungsdoppler mit einem Lötpunkt zur Kontrolle, ob 21 V vorhanden. | ||
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+ | Wenn Spannung Ok, dann ging es weiter. | ||
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+ | Man steckte die Platten TA, SA und SB und verriegelte. Wenn jetzt die Zentrale lief, bedeutete das, das man jetzt nach und nach mit den Linienleiterplatten weitermachen konnte. | ||
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+ | Auch eine Erdschlusserkennung war natürlich an Bord. | ||
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+ | Das EAM Erdschlussadressmodul hatte seinen Platz im Hintergrund der Zentrale. | ||
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+ | War der Techniker nicht in der Lage einen vorhandenen Erdschluss messtechnisch zu lokalisieren, | ||
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+ | Also alles viel mühsamer als in der heutigen Zeit. | ||
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+ | **PS:** FAT,FBF oder Schnittstellen gab es nicht !! | ||
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+ | **-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------** | ||
+ | ====Hier noch einige Baugruppen-Fotos mit Erläuterungen von Thomas Stark (ST-BT / TER-FR): | ||
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+ | {{: | ||
+ | **Revisionsmodul**\\ | ||
+ | Mit diesem Modul konnte man sich mittels eines Lautsprechersteckers\\ | ||
+ | auf jede Linie schalten und sie mit den 3 Tasten (Störung/ | ||
+ | testen | ||
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+ | \\ | ||
+ | \\ | ||
+ | \\ | ||
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+ | {{: | ||
+ | **Anschlussleiste**\\ für die einzelnen Meldegruppen\Übertragungseinrichtung\Steuerlinie\ zwei Relais für Störung und Alarm. | ||
+ | Von links zu sehen zwei kleine Platinen mit Poties. Dies sind die Abgleichmodule für die Meldegruppen der Leiterplatte LB (Stromschwächung, | ||
+ | Rechts davon zwei weiter Platinen. Diese sind für die MG 5-8 auf der ILD -Baugruppe. ILD heißt: I-Melder-Linie-Detektomat. Funktionierte mit Stromverstärkung. Endwiderstand 3,9 KOhm , Alarm: 680 Ohm parallel. Für diese Leiterplatten mit automatischen Meldern wurde der Spannungsdoppler SD benötigt, da auf der Meldelinie mindestens 21 Volt sein mussten, damit die Melder funktionieren. | ||
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+ | {{: | ||
+ | **Das Netzgerät**\\ | ||
+ | Dieses Netzgerät stellte die 12 Volt bereit. Ich vermute sehr stark, dass auf dem Foto nicht das Original der BZ1028 zu sehen ist, sondern das vom Vorgänger der UBZ. | ||
+ | Unschwer zu erkennen, es gab keinen PTK (passt die Ladespannung der Umgebungstemperatur an), dafür aber noch einen richtigen Trafo. | ||
+ | Heute nutzen wir Schaltnetzteile. | ||
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+ | {{: | ||
+ | **Hier der Spannungsdoppler**\\ | ||
+ | Rechts unten das Poti zum Einstellen der Ausgangsspannung auf 21V. | ||
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+ | ===== Zur BZ 1008 werden noch weitere |