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tn_allgemein:zeitlos:personen:geschichten

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tn_allgemein:zeitlos:personen:geschichten [08.08.2021 10:51]
hagenmaier [Lehrzeit]
tn_allgemein:zeitlos:personen:geschichten [08.07.2022 20:23] (aktuell)
hagenmaier [Bis zum bitteren Ende des GB-Siegen]
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 +Video über den Elekto-Trabbi
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 +{{:tn_allgemein:zeitlos:personen:geschichten:querfurth_elektroauto.mp4
 +|Querfurth Elektro-Trabbi}}
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 ====Wenn einer eine Reise tut==== ====Wenn einer eine Reise tut====
  
-Als TN-ler kommt man in der Welt herum und kann Geschichten erzählen. Vor allem wenn man sein Berufsleben fast 40 Jahre lang in ein und derselben Firma in den verschiedensten Abteilungen gearbeitet hat. Das war damals noch möglich.\\ +Als TN-ler kommt man in der Welt herum und kann Geschichten erzählen. Vor allem wenn man sein Berufsleben fast 40 Jahre lang in ein und derselben Firma in den verschiedensten Abteilungen gearbeitet hat. Das war damals noch möglich.\\ 
 +Bei TN war es auch üblich, dass man des Öfteren an einen anderen Standort versetzt wurde. 
  
-Alles fing 1965 im Techn. Büro [[:vertriebsstandorte:g#goeppingen|Göppingen]] an und wäre fast auch gleich zu Ende gewesen. Weil der Berufsschul-Unterricht in Stuttgart ausgefallen war, und ich mit einigen Lehrlings-Kollegen aus dem Ländle in Stuttgart das legendäre [[wpde>Drei-Farben-Haus|Drei-Farben-Haus]] sehen wollten - Eingeweihte wissen was das für ein Etablissement ist  - anstelle in die Lehrwerkstatt zu gehen, bekamen die Eltern ein Abmahnungsschreiben vom VB-Leiter, dass bei wiederholtem Versäumnis der Lehrvertrag gekündigt werde. Wir fragten uns, welcher Ausbilder/Chef uns dort wohl gesehen hatte?\\+Bei mir fing alles 1965 im Techn. Büro [[:vertriebsstandorte:g#goeppingen|Göppingen]] an und wäre fast auch gleich zu Ende gewesen.\\ 
 +Weil der Berufsschul-Unterricht in Stuttgart ausgefallen war, und ich mit einigen Lehrlings-Kollegen aus dem Ländle in Stuttgart das legendäre [[wpde>Drei-Farben-Haus|Drei-Farben-Haus]] sehen wollte - Eingeweihte wissen was das für ein Etablissement ist  - anstelle in die Lehrwerkstatt zu gehen, bekamen die Eltern ein Abmahnungsschreiben vom VB-Leiter, dass bei wiederholtem Versäumnis der Lehrvertrag gekündigt werde. Wir fragten uns, welcher Ausbilder/Chef uns dort wohl gesehen hatte?\\
 Ich habe es dann aber doch geschafft, dass mich einige Jahre später derselbe Chef für 1/4 Jahr als Entwicklungshelfer nach Frankfurt entsendet hatte. Das 1/4 Jahr wurde dann zu einem 1/4 Jahrhundert und endete später erst 2003 aufgrund einer "Heuschreckenplage" KKR mit der Freistellung in die Arbeitslosigkeit.\\ Ich habe es dann aber doch geschafft, dass mich einige Jahre später derselbe Chef für 1/4 Jahr als Entwicklungshelfer nach Frankfurt entsendet hatte. Das 1/4 Jahr wurde dann zu einem 1/4 Jahrhundert und endete später erst 2003 aufgrund einer "Heuschreckenplage" KKR mit der Freistellung in die Arbeitslosigkeit.\\
-Dazwischen habe ich einiges bei TN erlebt. Im Folgenden diese Stationen in Links mit Bildern. +Dazwischen habe ich einiges bei TN erlebt.\\ 
-=== Montage/Service === +**[[:tn_allgemein:zeitlos:personen:geschichten:hagenmaier|In diesem Link ersieht man die Stationen mit Texten und Bildern.]]**
-=== Entwicklung Nebenstellentechnik Frankfurt === +
-=== Technischer Bereich Vertrieb Lehner&Co === +
-=== Vertriebsorganisation Lehner&Co === +
-=== Personalabteilung === +
-=== bis zum Arbeitsamt === +
  
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 ====Bis zum bitteren Ende des GB-Siegen==== ====Bis zum bitteren Ende des GB-Siegen====
  
-Der langjährige GB-Leiter Helmut Krenzer hat für uns die Highlights seines Berufslebens bei TN niedergeschrieben.\\ +{{:tn_allgemein:zeitlos:personen:geschichten:siegerlaender_bergmann.jpg?direct&300 |}}Der langjährige GB-Leiter Helmut Krenzer hat für uns die Highlights seines Berufslebens bei TN niedergeschrieben.\\
-Der Bogen spannt sich von den Grundsätzen seiner VN über Texte mit Grußbotschaften bei Jubiläen, Geburtstagen und Firmenevents bis zu menschlich persönlichen Einschätzungen über das Ende der Traditionsfirma TN, das sicher andernorts auch so oder ähnlich erlebt wurde.\\+
  
-===1970 Grundsätze der VN-Siegen===+Der Bogen spannt sich von der Gründung und den Grundsätzen seiner VN über Texte mit Grußbotschaften bei Jubiläen, Geburtstagen und Firmenevents bis zu menschlich persönlichen Einschätzungen über das Ende der Traditionsfirma TN, das sicher andernorts auch so oder ähnlich erlebt wurde.\\
  
-Die Grundsätze sollen zu einer fairen Zusammenarbeit der Bereiche Technik, Vertrieb, Instandhaltung und Innendienst beitragen. Sie ersetzen nicht die bestehenden ORG Anweisungen des Unternehmens.\\ +**[[:tn_allgemein:zeitlos:personen:geschichten:krenzer|Verfolgen Sie die menschliche Seite hier mit.]]**\\
-- Unser Dienstleistungsangebot umfasst Beratung, Planung, Montage, Vermietung, Schulung, Wartung und Versicherung. Wir sind bestrebt, technologisch stets im Vorfeld und im Dienst am Kunden führend zu sein.\\ +
-- Innovationstempo in der Technik, Vertrieb, Instandhaltung und Innendienst werden bestimmt durch die TB-Leitung.\\ +
-- Festlegung von Grundsätzen in der Strategie der Vermarktung, Montage und Instandhaltung unserer Produkte.\\ +
-- Marktoffenes und freundliches Verhalten gegenüber unserer Kundschaft aus allen Bereichen und zeitbestimmter Abwicklung.\\ +
-- Bei Nichteinhaltung genannter Termine bedarf es der Abstimmung aller Beteiligten des Vorgangs, mit der Maßgabe, wer die notwendigen Veränderungen mit dem Kunden abspricht.\\   +
-- Alle Mitarbeiter stehen in der Pflicht, sich in ihrem Verantwortungsbereich mit Äußerungen gegenüber unseren Kunden fair zu verhalten und die Interessen von TN zu vertreten. Unklarheiten bedürfen der Klärung ausschließlich im eigenen Haus. Mitarbeiter, die ihren Leistungen gerecht werden und darüber hinaus Entwicklung erbringen, haben Anspruch auf der Sache angepassten Honorierungen.\\ +
-- Wir wissen, dass der dauerhafte Bestand und die Fortentwicklung auf der Erwirtschaftung unserer nachhaltigen Erträge beruhen. Wir verfolgen unsere Anliegen im Rahmen dieser Wirtschaftsordnung.\\ +
-- Für uns gilt als Dienstleistungsunternehmen Marktpräsenz und Kundenorientierung als oberstes Gebot des Handelns.\\ +
-- Für alle, die den Zielen von TN verpflichtet sind, sollen Beitrag und empfangene Gegenleistung in ausgewogener Beziehung zueinander stehen.\\ +
-- Wir sind davon überzeugt, dass sich produktive Kräfte nur in einer freiheitlichen, wettbewerbsorientierten Markwirtschaft entfalten können.\\ +
-- Die Güte unserer Leistungen hängt entscheidend von unseren Mitarbeitern und speziell von ihrer Qualifikation und Motivation ab. Demzufolge steht der Mitarbeiter im Mittelpunkt unserer Unternehmenspolitik mit dem Anspruch, seine Qualifikation durch weiterbildende Maßnahmen (teil        zu fördern.\\  +
-- Mit welcher Angebotspalette dienen wir unseren Kunden? Wir streben eine verständnis- und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Kunden an, die auf dauerhafte Geschäftsbeziehungen ausgerichtet ist. Hierzu stellen wir ein breites Angebot von qualitativ hochwertigen Produkten und Leistungen bereit, mit denen wir unsere Kunden schnell und zuverlässig bedienen. Die umfassende und vorbildliche Erfüllung der Anforderungen ist die Verpflichtung all unserer Mitarbeiter. Wir realisieren Lösungen in der Sprach-, Text-, Daten- und Bildkommunikation unter Einbeziehung verfügbarer öffentlicher Dienste und Netze. Wir sind führender Anbieter von Sicherheitssystemen und schützen damit Personen und Sachwerte, sowie der Erfassung und Verarbeitung von Daten und Informationen in unterschiedlicher Form, als auch in kundenbezogenen Anwendungen. Unsere hochqualifizierten Mitarbeiter, die speziell auf bestimmte Systeme ausgerichtet sind - ob in Beratung, Montage oder Service - stehen unseren Kunden im eng gestalteten Kundendienstnetz des südwestfälischen Raumes unserer VN zur Verfügung.\\  +
-- Innerhalb des Unternehmens ist jeder verpflichtet, offen miteinander umzugehen. Dabei soll der Umgang durch Vertrauen, Toleranz und Achtung der Persönlichkeit geprägt sein. Von unseren Mitarbeitern erwarten wir hohe Leistungsbereitschaft, verantwortungsbewusstes Denken und Handeln. Darüber hinaus sind Einfallsreichtum, Beweglichkeit und Lernwilligkeit gefordert. Die Organisation unserer Zusammenarbeit wollen wir transparent gestalten. Dabei streben wir eine klare Abgrenzung der Zuständigkeit und Verantwortung an. Mitarbeiter sollen die Aufgaben übernehmen, bei denen ihre Eignungen und Fähigkeiten am besten zum Tragen kommen. In allen Tätigkeiten und Bildungsmaßnahmen bieten wir unseren Mitarbeitern Chancen der persönlichen Entwicklung und lassen sie an Herausforderungen wachsen. Führungspositionen besetzen wir besonders sorgfältig, wobei neben der fachlichen Qualifikation die Persönlichkeitseignung mit entscheidend ist.\\ +
-- Die finanzielle Vergütung ist an der Wertigkeit der Aufgaben orientiert. Dabei werden Eigenleistungen an den Unternehmenserfolgen berücksichtigt.\\ +
--Wir sehen uns in der Pflicht, allen Mitarbeitern die Unternehmensziele unserer Festschreibungen bewusst zu machen. Alle Mitarbeiter erhalten rechtzeitig und Umfassend die Informationen, die er zur Durchführung seiner Aufgaben benötigt. Um sicherzustellen, dass dieses geschieht, stehen die verantwortlichen Führungskräfte in der Pflicht der Umsetzung. Wir treten dafür ein, dass sie den Festschreibungen der Betriebsverfassung, die sie an die Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite stellen, gerecht werden. Daraus erwächst unser Verständnis für die Aufgaben der Arbeitnehmervertretungen, die Interessen der Mitarbeiter wahrzunehmen. Soweit Mitarbeiter oder Mitarbeitergruppen sachliche Veränderungen verlangen, bedarf es einer ausführlichen schriftlichen Erklärung des Sachverhaltes. Veränderungen obliegen der Zustimmung zwischen der Geschäftsführung und der Arbeitnehmervertretung.\\  +
-- Wir streben an, die im Unternehmen anstehenden Aufgaben soweit wie möglich Mitarbeitern in Alleinzuständigkeit zu übertragen. Hierdurch soll jedem Mitarbeiter Freiraum für eigenverantwortliche Tätigkeit gegeben werden. Dort, wo sich Zuständigkeiten dennoch überschneiden, erwarten wir eine partnerschaftlich zu treffende Übereinstimmung aller Beteiligten im Interesse des Unternehmens.\\ +
-- Wir planen unseren Personalbedarf sowohl nach Qualität als auch nach Quantität langfristig und sind bestrebt, ihn in erster Linie aus eigenen Reihen der von uns Ausgebildeten abzudecken. Von unfähigen und unwilligen Mitarbeitern trennen wir uns. Wir unterstützen Fort- und Weiterbildungsinitiativen unserer Mitarbeiter durch ein breit gefächertes internes Bildungsangebot und fördern die Teilnahme an externen Bildungsveranstaltungen. Für die Einarbeitung neuer Mitarbeiter besteht der Anspruch auf einen schriftlich fixierten Einarbeitungs-Plan.\\ +
-- Von unseren Führungskräften erwarten wir, dass sie sich die Unternehmensgrundsätze und -Ziele zu eigen machen und das Unternehmen loyal gegenüber ihren Mitarbeitern und auch in der Öffentlichkeit vertreten. Sie sollen ihre Mitarbeiter egelmäßig und aktuell informieren, sie entsprechend ihrer jeweiligen Fähigkeiten und ihrem Sachverstand in die eigenen Aufgaben einbeziehen und sie an der Vorbereitung von Entscheidungen beteiligen. Als Orientierung dienen hier auch die Führungsleitbilder unseres Personal -entwicklungs- und Personalförderungssystems der Hauptverwaltung Frankfurt. Die Zusammenarbeit mit den Arbeitnehmer-Vertretungen muss von gegenseitigem Vertrauen getragen sein. Bei Anliegen und Änderungswünschen ist in allen Fällen die TB-Führung einzubeziehen. \\ +
-- Wir wollen unsere im Markt erreichte Kompetenz im Produkt- und Dienstleistungs-Angebot nutzen und weiter ausbauen. Hierzu beobachten und analysieren wir den Markt systematisch und erschließen neue, erfolgversprechende Marktsegmente. Wir treffen bewusst Entscheidungen darüber, ob wir bestimmte Marktanteile sichern, ausbauen oder aufgeben wollen. Wir wollen unseren Direktvertrieb konsequent auf bestimmte Produkte ausrichten, dabei aber auch andere geeignete Vertriebsformen nicht ausschließen. Wir sind grundsätzlich offen für Kooperationen im Markt. Unseren Kunden bieten wir vor allem Problemlösungen an, die wir mit Hilfe unserer Produkte, Systeme und Dienstleistungen realisieren. In diesem Sinne wollen wir die Organisationsberatung und Planung weiter ausbauen. In unseren maßgeschneiderten, auf die Aufgaben des Kunden zugeschnittenen Lösungen streben wir nach Alleinstellungsmerkmalen, die durch Produkte, Leistungen oder durch ihre Kombination repräsentiert werden und uns vom Wettbewerb abheben. Unsere Organisation richten wir so aus, dass wir schnell und flexibel auf Marktveränderungen reagieren können. Dazu gehört insbesondere auch eine schnelle und rationelle Auftragsabwicklung und Service-Organisation mit Unterstützung integrierter Datenverarbeitung. Bei der Realisierung von größeren Aufträgen wollen wir das Projektmanagement ausweiten und verfeinern. Besonders wichtig ist es uns, dass alle Unternehmensbereiche und Organisation Einheiten markt- und kundenorientiert denken und handeln.\\ +
-- Wir wissen, dass der dauerhafte Bestand und die Fortentwicklung von TN auf der Erwirtschaftung eines angemessenen und nachhaltigen Ertrags beruhen. Für diesen Ertrag wollen wir sorgen.\\ +
-\\ +
-© 1970 Helmut Krenzer\\+
  
- +Die Eigenschaften des Siegerländer Bergmanns spielten dabei immer wieder eine Rolle: \\ 
-===1971 Einweihung Büro Grafestr.=== +**Unterwegs seingut gerüstet, aber nicht im Dunkeln!**\\ 
-===1978 Siegerländer Bergmann=== +\\
-===1978 25 jähriges Jubiläum Hageböke=== +
-===1979 25 jähriges Jubiläum Krenzer=== +
-===1985 Neuer Chef Dube=== +
-===1986 Verabschiedung Krause=== +
-===1987 35 jähriges Jubiläum Dönges=== +
-===1988 Verabschiedung Stahl-Offergeld=== +
-===1989 Einweihung Büro Leimbachstr.=== +
-===1990 Verabschiedung Zimmer=== +
-===1990 Verabschiedung Dube + Rohn=== +
-===1991 Verabschiedung Schweitzer=== +
-===1993 Veränderungen bei TN=== +
-===1994 Verabschiedung Krenzer=== +
- +
-Willkommensgrüße zu der Verabschiedung +
-von Helmut Krenzer in Weidelbach Januar 1994\\ +
- +
-Ich darf Sie, meine Damen und Herren, herzlich in Weidelbach willkommen heißen. Ich hoffe es ist ihnen nicht schwer gefallen diesen kleinen Ort im Land der Hauberge zu finden. Aber als langjährige Mitarbeiter der TN tragen sie ja alle das Chromosom eines Pfadfinders in sich. +
-Ich freue mich, dass Sie gekommen sind um mit mir bzw. meiner Familie diesen Tag zu begehen. +
-Ja, es würde den zeitlichen Rahmen sprengen, jeden von dieser Stelle nochmals persönlich begrüßen oder vorstellen zu wollen. +
-Gestatten Sie mir daher, dass ich mich stellvertretend für Alle, auf einige Namen beschränke.\\ +
- +
-Ein ganz herzlicher Willkommensgruß gilt meinem Lehrmeister der 50er und 60er Jahre, Herrn Hans Erlemann, der vor drei Tagen sein 87. Lebensjahr vollendet hat. +
-Herzlichen Glückwunsch im Namen Aller und alles Gute, Gesundheit und Wohlergehen.\\ +
- +
-Herrn Otto Felix Weigel, mein Lehrmeister der 70er Jahre, eheren Mitglied der „Telenorma“-Geschäftsleitung in Frankfurt.\\ +
- +
-Herrn Nipraschk, Geschäftsführer des Vertriebs Sicherheitssysteme in Düsseldorf. +
- +
-Herrn Hans Wenzel, Leiter der Vertriebsniederlassung Sicherheitssysteme in Bochum.\\ +
- +
-Meinen jahrzehntelangen Mitstreiter, Herrn Bertold Trautes, sowie die Mitarbeiter der Vertriebsstelle des Kommunikationsbereiches und der Sicherheitstechnik am Standort Siegen. +
-Die Mitarbeiter der Vertriebsniederlassung Sicherheitssysteme der Standorte Bochum und Köln. +
-Die Mitarbeiter der Vertriebsniederlassung Kommunikationssysteme an den Standorten Dortmund, Köln und Düsseldorf.\\ +
-Herrn Werner Vertriebsleiter für Großanlagen der VN Leipzig.\\ +
- +
-Meine Kollegen und Freunde des Freizeitclubs des ehemaligen Verwaltungsbezirkes Dortmund.\\ +
- +
-Meine Freunde und Bekannten aus Weidelbach.\\ +
- +
-Meine Familie, und hier im Besonderen meine Frau.\\ +
- +
-Ich habe Sie in mein Heimatdorf nach Weidelbach eingeladen, um mit Ihnen am Ende meiner 40jährigen Tätigkeit im Hause „Telenorma“ zu feiern und Erinnerungen auszutauschen.\\ +
- +
-Ich bin Ihnen sicherlich für diesen Standort einige Erklärungen schuldig, denen ich gerne nachkomme.\\ +
- +
-Weidelbach liegt im Auslauf, in dem sich Rothaargebirge und Westerwald die Hand reichen, eingebettet in ein Tal, in dem der Roßbach seinen Lauf beginnt und nach 8 km in die Dill einmündet. +
-Die Talsohle hat eine Höhenlage von 380 m.\\ +
-Der Talkessel des Dorfes wird umgeben von Bergen, die im Osten auf 540 m ansteigen. +
-Der Lauf des Roßbachs öffnet das Tal nach Westen in eine Breite von ca. 400 m.  +
-Die Gemarkungsgröße beträgt 833 ha.\\ +
-Seit der Gebietsreform von 1977 ist Weidelbach eine der 12 früheren eigenständigen Gemeinden die heute zu der Stadt Haiger gehören.\\ +
-Wir befinden uns hier im Dorfgemeinschafzentrum Weidelbach bestehend aus Dorfgemeinschaftshaus, Kindergarten, Feuerwehrgerätehaus und das Ganze ist mit einer sehr schönen Außenanlage umgeben  das Projekt wurde 1975 für 1,5 Millionen DM gebaut wobei das  Land Hessen  mit 75% der Baukosten übernommen hat. Ja, aber auch die dafür verantwortlichen Stellen der Landesregierung   zu überzeugen, bedurfte mehrere Anläufe aber mit Geduld, den richtigen Argumenten und der notwendigen Ausdauer wurden die Ziele erreicht.\\ +
- +
-Zurück zu meiner 40jährigen Tätigkeit im Hause Telenorma. +
-Es war eine Zeit stetiger Veränderungen und Abwechslungen, aber die Offenheit und das Mitfühlen der Anderen und die Ehrlichkeit waren der prägende Mittelpunkt mit dem man miteinander umzugehen versuchte, und das habe ich bereits in den ersten drei Monaten meiner Tätigkeit kennen und schätzen gelernt.   +
-In den ersten drei Monaten wurde mir immer bewusster, in einer Aufgabe zu stehen die mich mit Freude begleitete aber auch eine Zeit mit bedrückendem Gefühl in dem Wissen, dass es mir nicht möglich war, in dieser Aufgabe auf Dauer tätig zu sein. Die Last waren die finanziellen monatlichen Verpflichtungenich wohnte mit vielen jungen Menschen in einem schönen, neugebautem Jugendheim der Arbeiterwohlfahrt und stand damit in der Pflicht monatl. 141,- DM auf den Tisch zu legen, dem gegenüber standen 57,-DM als monatliche Erziehungsbeihilfe. Meine Eltern haben mich zwar bis auf die letzte Mark ihrer Möglichkeiten unterstützt. Mir war klar, dass dieses kein Dauerzustand für eine Lehrezeit von  über drei Jahre sein konnte. Also ich konnte diesen Aufgabe unter den gegebenen Umständen nicht erfüllen und musste die Tätigkeit im Hause TN kündigen. Schweren Herzens habe ich dieses meinem damaligen Montageleiter Herrn Schwalk als meine Kündigung mitgeteilt, seine etwas für mich verhaltene Reaktion war dass, er dieser halb mit Herrn Erlemann (Oberster Chef der Technik) sprechen müsse. Er verschwand in dessen Zimmer und nach kurzer Zeit wurde ich in das Gespräch mit Herrn Erlemann einbezogen. In dessen für mich sehr nachdenkliche Situation ließ sich Herr Erlemann meine Beweggründe detailliert schildern und äußerte sich, dass dies doch wohl keine  Beweggründe einer Kündigung sein könnten. Und ob ich mir vorstellen könnte dass TN mich mit einem Teil der Heimkosten umnterstützen würde, aber dass es für ihn noch nötig sei, das im Einzelnen abzuklären. Jetzt gehen Sie mal heute wie gewohnt ihrer Arbeit nach und ich melde mich bei ihnen über Herrn Schwalk. War das ein neuer ein Silberstreifen am Horizont? Ein Tag später sagte Frau Mangel, Sekretärin von Herrn Erlemann, sie möchten zu ihm kommen. Einleitung: Herr Krenzer wir haben über ihre Situation noch mal sehr intensiv nachgedacht und bieten ihnen  folgendem Ergebnis an, Sie erhalten Rückwirkend für ihr Wohnen im Heim der AWO monatl. 127.- DM. Der Zuschuss entfällt ab dem Tag, in dem sie in Siegen, ab Mitte des Jahres tätig sind. Bei späterer Ausbildung in ihrer Lehrzeit erhalten sie wiederum den v.g. Betrag der mit der Lehrlingsbeihilfe ausgezahlt wird. Mit dem verbleibenden Rest bestreiten sie ihre persönlichen belange. Einverstanden? Ja oder Nein. Herr Erlemann das ist ein nie von mir erwartetes Ergebnis, Herzlichen Dank!!!!  +
-Eigentlich müsste ich ihnen heute einen Verdienstorden überreichen, und das tue ich auch sinngemäß hiermit symbolisch im Auftrag meiner Familie, denn aus diesem Angebot sind eine Existenz von vierzig Jahre geworden.\\ +
- +
-Und über die im Einzelnen gekletterten Stufen war immer wieder Jemand in der Näheder mir aus meinem alltäglichen Gestrüpp weiter geholfen hat.  +
-Und dafür bin ich Allen ein großes Dankschön schuldig.\\ +
- +
-Alle Anwesenden waren – ob kurz oder lang – Weggefährten meiner beruflichen Tätigkeit. +
-Ich habe viel Vertrauen entgegennehmen können, viel Harmonie und Übereinstimmung erfahren, was mich glücklich und zufrieden macht hat.  Aber auch mich in prekäre Situationen gestellt haben um selbst in kontroverse Auseinandersetzungen gangbare Wege für alle zu finden. Dass es das eine oder andere Mal nicht zu jedermanns Ansicht gereicht hat, bitte ich um Verständnis.  +
-Wir sind alle von Strukturmaßnahmen wie viele Unternehmen bis fast Ende der achtziger Jahre verschont geblieben, konnten unserem täglichen Geschäft dank einer nahtlosen technischen Entwicklung erfolgreich nachkommen. Haben die hervorragend vorbereitenden Strukturen der achtziger Jahre erfolgreich bewältigt.  +
-Viele Faktoren haben leider zu der Anfang der neunziger Jahren beginnenden Veränderung negativ beigetragen, weil die zeitgetränkten Vorbereitungen unzureichend eingeleitet wurden und dadurch auch die Kapitalgeber ihre Vorbehaltungen einbrachten das blühende Unternehmen an wen auch immer zu verkaufen. \\ +
- +
-Es gibt kaum ein anderes Unternehmen mit so umfangreichen Marktanteilen, zufriedener Kunden, flächendeckender Präsenz, hochqualifizierter im eigenen Haus ausgebildeter Fachleuten, dem Markt angepassten Produkten und Dienstleistungen wie bei „Telenorma. +
-Die Trennung des S und N-Bereiches mag richtig seinsie darf aber nicht darauf ausgerichtet sein den einen oder anderen Bereich auf dem amerikanisch geführten Weltmarkt  zu verkaufen. Lassen Sie sich von nichts abhalten, den Weg zu gehen, den das Unternehmen als Schubkraft für die zukünftigen Europäischen Märkte braucht zum Wohl seiner Kunden, und seiner Mitarbeiter.\\ +
- +
-In diesem Sinne wünsche ich jedem von Ihnen der noch im Arbeitsprozess steht, ein Mitdenken und Mitstreiten und eine glückliche Hand und ein herzliches „Glück Auf“ +
-Die Macht ist nicht das Kapital eines Unternehmens sondern die Menschen, die mit Fleiß und Umsicht das Kapital sichern und um ihren Arbeitsplatz kämpfen.\\ +
- +
-Für den musikalischen Rahmen greifen wir auf die altbewährte, „Kuno’s Disco“ zurück unterstützt durch eine Country Band.\\ +
- +
-Von meiner Seite wünsche ich Ihnen einen schönen Abend.\\+
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 +Weil der Text sehr lang ist, haben wir ihn auf mehrere Seiten aufgeteilt.\\
  
 +//Leider ist Herr Krenzer am 30.06.2022 verstorben.//
 +----
  
-© 1994 Helmut Krenzer\\+====Mein lieber Fitzcaraldo====
  
 +Anfang des Jahres 2000 erhielt ich einen Anruf aus dem GF-Sekretariat, ich möchte zu einem Gespräch mit Peter Zaboji ins Besprechungszimmer im Geb. E, 6.OG kommen.\\
 +Die Zeiten bei Tenovis standen noch auf Sturm, hatte man doch den Eindruck, dass gerade alles auf den Kopf gestellt wurde. Vom Brick zum Click, so wurde die Devise ausgegeben.
 + 
 +Ich war zu dieser Zeit verantwortlich für Unternehmenssicherheit und Service, das umfasste den betrieblichen Werkschutz ebenso wie den "amtlichen Geheimschutz" , also die Betreuung von Mitarbeitern im Einsatz bei Behörden mit Sicherheitsaufgaben. Insofern musste ich im Rahmen meiner Aufgaben öfters in den 6. OG.\\
 +Im benannten Besprechungsraum befanden sich Peter und Heiner. Mir war zu diesem Zeitpunkt die neue Gepflogenheit, sich mit Vornamen zu begegnen nicht geläufig, also Peter Zaboji und Heiner Sieger. Beide kommentierten intensiv ein Schreiben, was Heiner Sieger in der Hand hielt und das ich als eine Fax-Mitteilung erkennen konnte. Ich bekam es unmittelbar zum lesen überreicht und den Kommentar, dass diese Schreiben per Fax anonym an die GF verschickt worden sei.\\
 +Bei genauem Hinsehen stellte ich allerdings fest, dass es sich wohl ursprünglich um eine Mail im Memoformat gehandelt hatte, bei der vor dem Versenden per Fax die Kopfinformationen entfernt worden waren.\\
 +Erst nachdem ich absolute Vertraulichkeit zugesichert hatte, bekam ich eine Kopie für meine Ermittlungen, denn dies sollte mein Auftrag sein: siehe [[tn_allgemein:zeitlos:personen:geschichten:fitzcaraldo|Mein lieber Fitzcaraldo]]
  
-===1996 90. Geburtstag Erlemann=== 
tn_allgemein/zeitlos/personen/geschichten.1628419908.txt.gz · Zuletzt geändert: 08.08.2021 10:51 von hagenmaier